Kinderschutz wird oft mit Bildern von Übergriffen von körperlicher Gewalt oder sexuellem
Missbrauch verknüpft. Doch im Alltag der Kindertagespflege gibt es bereits kleinere, auch
unbewusstere Formen von Grenzüberschreitungen, welche die Beziehung zwischen Kind und Kindertagespflegeperson nachhaltig prägen und belasten.
Ein bedeutsamer und erster Schritt, sich mit dem Thema Kindeswohlgefährdung auseinander zu setzen ist, das eigene Handeln und die Sprache im Alltag immer wieder zu überprüfen und zu reflektieren. Die Erfahrung, dass ihre Grenzen von anderen respektiert werden, ist für alle Kinder eine wichtige Voraussetzung für ihre gesunde Entwicklung.
Dieses Seminar möchte Sicherheit im Umgang mit dem Thema Kinderschutz im pädagogischen Alltag vermitteln und Kenntnisse vertiefen und unterstützt Kindertagespflegepersonen dabei, sich insbesondere mit der Frage „interner Gefährdungen“ auseinanderzusetzen und ein Schutzkonzept (fort)zu entwickeln.
Inhalt:
- Übersicht Formen der Grenzüberschreitungen & deren Folgen
- Ursachen frühzeitig erkennen & Maßnahmen ergreifen
- Risikoanalyse pädagogischer Schlüsselsituationen
- Entwicklung Schutzkonzept/Verhaltenskodex, Beispiele von Schutzvereinbarungen
- Haltung zum Kinderschutz & Stellenwert von Kinderrechten
„Eine gleichwürdige und integritätswahrende Pädagogik ist ein Garant dafür, dass Kinder in
der Kindertagesbetreuung keinerlei Formen von Gewalt ausgesetzt sind.“
Jesper Juul
Übrigens: Kindertagespflegepersonen, die innerhalb von fünf Jahren die Basisschulung und alle drei Zusatzmodule bei der Familien für Kinder gGmbH besuchen, erhalten die Teilnahmebescheinigung „Kinderschutz in der Kindertagespflege – Handlungssicherheit im Berliner Hilfesystem“, die die intensive Fortbildung in diesem Themenbereich bescheinigt.
Weitere Informationen dazu unter https://www.fortbildungszentrum-berlin.de/kindertagespflege/kinderschutz-in-der-kindertagespflege/
Familien für Kinder gGmbH, Stresemannstr. 78, 10963 Berlin