Kinder im Vorschulalter sind neugierig, begeisterungsfähig und voller Gestaltungslust – gleichzeitig stehen sie vor großen Entwicklungsaufgaben. Doch wie funktioniert Lernen in diesem Alter eigentlich? Welche Rolle spielen Bindung, Emotionen und Alltagssituationen? Und wie können Kindertagespflegepersonen Lernprozesse wirksam begleiten, ohne Druck aufzubauen?
In dieser Fortbildung verbinden wir neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Gehirnentwicklung mit den praktischen Fragen des pädagogischen Alltags.
Im Mittelpunkt stehen:
- Wie funktioniert Lernen? – Grundlagen der Neurobiologie und kindlichen Gehirnentwicklung
- Alltag ist Bildung – Schlüsselmomente im Tagesablauf erkennen und für Lernprozesse nutzen
- Bedeutung von Bindung und Beziehung für kindliches Lernen und Explorationsfreude
- Übergang in die Schule – Schulfähigkeit, Vorbereitung, Gelassenheit
- Praxisübungen & Reflexion – vom „Popcorn-Kino“ bis zur Arbeit mit dem Berliner Bildungsprogramm
Die Teilnehmenden erhalten Impulse, wie sie den Alltag mit Kindern lernförderlich gestalten, welche Rolle ihre eigene Haltung spielt und wie sie Kinder im Übergang zur Schule stärken können.
Methoden:
Input mit anschaulicher Präsentation, Austausch im Plenum, Gruppenarbeiten, praktische Übungen, Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns.
Ziele:
- Verständnis der Grundlagen von Gehirnentwicklung und Lernen im Vorschulalter
- Sensibilisierung für die Rolle von Bindung, Emotionen und Alltagsgestaltung
- Entwicklung von praxisnahen Ideen zur Lernbegleitung in Kindertagespflege
- Sicherheit im Blick auf den Übergang in die Schule
„Die alltäglichen Aufgaben und Schwierigkeiten sind gerade die, an denen man reift.“
Johann Gottfried Kinkel
„Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen.“
John Locke
„Das Auge schläft, bis es der Geist mit einer Frage weckt.“
Italienisches Sprichwort.
Familien für Kinder gGmbH, Stresemannstr. 78, 10963 Berlin